Ein künstlerisch-partizipatives Projekt zwischen urbanem Objekt, Mythos, sozialer Plastik und digitaler Transformation.
Künstlerische Praxis zwischen Denkmalschutz, Bildung und nachhaltiger Teilhabe Meine künstlerische Praxis ist im Feld von Urban Reflection & Production verortet und verbindet urbane Infrastrukturen, Bildung und nachhaltige Produktion als künstlerisches und gesellschaftliches Handlungsfeld. Ausgangspunkt sind historische Hydranten und ausrangierte Computer, die als Träger von Verantwortung, Wissen und Teilhabe neu aktiviert werden. Die Hydranten werden als Denkmäler urbaner Infrastruktur sichtbar gemacht; ihren Denkmalschutz habe ich initiiert. Parallel werden gebrauchte Computer gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen re- und upgecycelt und kostenfrei weitergegeben. Die Projekte fördern Nachhaltigkeit, digitale Teilhabe und kulturelle Bildung im urbanen Raum.
UR&P bildet die konzeptionelle Grundlage für „Pandoras Hydrant“. Während dort das einzelne Objekt als mythologisch aufgeladener Träger von Hoffnung erscheint, beschreibt UR&P den erweiterten Prozess dahinter: die Transformation von urbaner Infrastruktur in Bedeutung, Beziehung und Handlung.
In Anlehnung an den erweiterten Kunstbegriff von Joseph Beuys versteht UR&P Kunst als gesellschaftliche Gestaltungskraft. Prozesse wie Upcycling, gemeinsames Lernen und urbane Interventionen werden zu künstlerischen Handlungen, die soziale Räume aktiv verändern.
Ausgangspunkt ist stets ein konkretes Objekt Hydrant, Computer oder Bild. Doch im Prozess verschiebt sich der Fokus: vom materiellen Gegenstand hin zur Reflexion über Nutzung, Bedeutung und gesellschaftliche Zusammenhänge.
Kunst entsteht dort, wo Wahrnehmung in Handlung übergeht. UR&P verbindet Beobachtung, Eingriff und Transformation zu einem offenen Kreislauf zwischen Chaos und Ordnung als künstlerische und gesellschaftliche Praxis.